Nachhaltigkeit funktioniert für mich dann, wenn wir offen miteinander reden, voneinander lernen und die Dinge wirklich umsetzen. So arbeiten wir seit Jahren mit der ASSMANN Büromöbel GmbH zusammen und das regelmäßig, auf Augenhöhe und ohne Konkurrenzgedanken. Dabei verbindet uns nicht nur die Nachbarschaft, sondern auch die Größe und Struktur der Unternehmen. Und dennoch sind wir in unterschiedlichen Branchen unterwegs. Wichtig ist uns, dass Nachhaltigkeit nicht in Strategiepapieren stecken bleibt, sondern im Alltag ankommt. Und so entstehen aus dem Austausch immer wieder konkrete Schritte, die wir gemeinsam angehen.
Woran wir gerade arbeiten
Im Laufe der Gespräche ist ein gemeinsames Projekt entstanden: Wir bringen unser Klimamanagement gemeinsam voran. Dafür legen wir unsere Methoden offen, gleichen Annahmen und Systemgrenzen ab und verbessern die Datenqualität. Gleichzeitig verschlanken wir die Abläufe – Datenerhebung, Prüfung, Reporting – und überführen das in eine praktische Klimastrategie. Das Ziel: ein Rahmen, der im Betrieb funktioniert und uns klar die Richtung vorgibt.
Hier geht’s zu unserem Ergebnis, unserer gemeinsamen Klimastrategie.
SBTi: Ein klarer nächster Schritt für SPIES
Anfang des Jahres haben wir von SPIES uns bei der Science Based Targets initiative (SBTi) registriert. Für uns ist das ein weiterer wichtiger Schritt zu mehr Verbindlichkeit und Transparenz. Wir planen, die Klimaziele noch in diesem Jahr zu validieren und veröffentlichen zu lassen. Da die SBTi bei der Einreichung das Basisjahr auf höchstens zwei Jahre rückwirkend begrenzt, werden entsprechend Basisjahr und Zieljahre fortlaufend angepasst.
Warum wir weiter zusammenarbeiten
Unterschiedliche Perspektiven machen Ziele besser. Daher geht unsere erfolgreiche Zusammenarbeit weiter. Neben einem kontinuierlichen Austausch haben wir beschlossen, dass wir uns einmal im Jahr gegenseitig spiegeln und dabei kritisch hinterfragen, Erfahrungen teilen, Annahmen prüfen und Benchmarks setzen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir Abweichungen früh erkennen und schneller nachjustieren können. Das verbessert unsere Entscheidungen, erhöht die Wirkung der Maßnahmen und macht unsere Fortschritte messbar.
Und danach?
Wir denken über das Projekt hinaus und die Zusammenarbeit läuft weiter – beim Klimamanagement und in anderen Nachhaltigkeitsthemen. Ich bin dankbar für diese tolle Partnerschaft und finde, dass sie ein großartiges Beispiel dafür ist, wie wertvoll und bereichernd der Austausch im eigenen Netzwerk sein kann.