EcoVadis Silber – mehr als nur ein Rating

Als Nachhaltigkeitsmanager begleite ich jedes Jahr federführend unsere EcoVadis-Bewertung. Von der Datensammlung bis zur Maßnahmenplanung. Dieses Jahr hat sich die Arbeit besonders ausgezahlt:

Wir sind von 64 auf 73 Punkte geklettert und haben damit EcoVadis Silber erreicht. Im Perzentil bedeutet das den Sprung vom 77. auf den 86. Prozentsatz und damit unser bestes Ergebnis bisher!

Was mich daran besonders freut, ist weniger der Aufkleber „Silber“ als das, was dahintersteht: Wir haben den Korrekturmaßnahmenplan aus dem letzten Jahr konsequent genutzt, um daraus klare Projekte abzuleiten und das hat in allen Bereichen Wirkung gezeigt.

Die Entwicklung im Überblick:

  • Umwelt: 66 → 81
  • Arbeits- und Menschenrechte: 67 → 70
  • Ethik: 61 → 74
  • Nachhaltige Beschaffung: 45 → 64

Diese Fortschritte haben viele Gründe – von geschärften Prozessen über verbindlichere Richtlinien bis hin zu Schulungen und transparenterer Dokumentation. Vor allem im Bereich Umwelt hat uns ein strukturierteres Klimamanagement nach vorn gebracht. In der nachhaltigen Beschaffung zahlt sich ein klarer Lieferantenfokus aus. Und bei Ethik sowie Arbeits- und Menschenrechten haben wir Standards noch präziser verankert und nachweisbar gemacht.

EcoVadis ist für uns damit mehr als ein Rating. Es ist ein Managementinstrument, das uns hilft, Defizite ehrlich zu erkennen und Entwicklungspotenziale greifbar zu machen. Die Bewertung zwingt uns, Dinge nicht nur gut zu tun, sondern auch gut nachzuweisen – mit belastbaren Prozessen, Kennzahlen und Verantwortlichkeiten. Genau diese Übersetzung von Anspruch in belegbare Praxis macht für mich den Unterschied.

Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die dazu beigetragen haben – in den Teams, in den Werken, in den Projekten. Dieses Ergebnis ist ein echter Gemeinschaftserfolg!

Und wie geht’s weiter? Getreu dem Motto „Stillstand ist Rückstand“ arbeiten wir bereits an den nächsten Schritten. Unser Ziel ist nicht die Medaille an sich, sondern die kontinuierliche Verbesserung. Und wenn dabei im nächsten Jahr ein noch besseres Ergebnis herauskommt, umso besser.